Dem WDA gehören inzwischen 147 Mitglieder an, darunter 122 der insgesamt 141 anerkannten Deutschen Auslandsschulen. Die sieben Vorstände arbeiten ehrenamtlich, wie auch die Vorstände der Deutschen Auslandsschulen weltweit. Das Ehrenamt ist die Basis des Erfolgs und der Leistungsfähigkeit der Auslandsschulen, wie eine Studie verdeutlicht.

gd.ots.mh – Im Rahmen des Weltkongresses Deutscher Auslandsschulen 2018 in Berlin tagte am 7. Juni die jährliche Mitgliederversammlung des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen. Wie der Weltkongress verzeichnete auch die Mitgliederversammlung des WDA eine Rekordbeteiligung: 157 ehrenamtliche Vorstände sowie hauptamtliche Vorstandsbeauftragte, Geschäftsführer und Verwaltungsleiter der Mitgliedsschulen des WDA nahmen an der Versammlung teil.

Neun Prozent Mitgliederwachstum

Seit der vorigen Mitgliederversammlung 2017 in Berlin konnte der WDA zwölf neue Mitglieder gewinnen (Wachstum um neun Prozent). Dem WDA gehören inzwischen 147 Mitglieder an, darunter 122 der insgesamt 141 anerkannten Deutschen Auslandsschulen. 86 Prozent der Deutschen Auslandsschulen sind somit Mitglied im Weltverband; 90 Prozent der Schüler der Deutschen Auslandsschulen insgesamt besuchen WDA-Mitgliedsschulen.

Ehrenamtlicher Vorstand

Im Rahmen der WDA-Mitgliederversammlung standen auch Vorstandswahlen auf der Agenda. Die Vorstandsmitglieder Nicholas Röhm (Valdivia) und Friederike Gribkowsky (Bukarest) wurden in ihren Ämtern bestätigt, Manfred Schmidt (Bogotá) wurde neu in den Vorstand gewählt. Röhm ist seit Mai 2016 Schatzmeister des WDA, Gribkowsky die Schriftführerin. Peter Raute (Bogotá), der dem WDA bereits in der Gründungsphase vor 15 Jahren angehörte, trat satzungsgemäß nicht zur Wahl an und schied aus dem Vorstand aus.

Der ehrenamtliche Vorstand des WDA setzt sich nun aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Detlef Ernst, Vorsitzender (Shanghai) 
Dr. Peter Fornell, Stellvertretender Vorsitzender (Toulouse) 
Nicholas Röhm, Schatzmeister (Valdivia) 
Friederike Gribkowsky, Schriftführerin (Bukarest) 
Harald Feldhaus, Stellvertretender Schatzmeister, Mitglied des 
Vorstands (Mexiko-Stadt) 
Gabriele Bunzel Khalil, Mitglied des Vorstands (Beirut) 
Manfred Schmidt, Mitglied des Vorstands (Bogotá)

Erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaft

Die Deutschen Auslandsschulen sind eine erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaft, wie eine aktuelle Studie des WifOR-Instituts belegt. Im Durchschnitt erhält jede Deutsche Auslandsschule eine öffentliche Förderung in Höhe von etwa 1,36 Millionen Euro pro Jahr, dies entspricht rund 28 Prozent der Gesamteinnahmen einer Deutschen Auslandsschule. 72 Prozent ihrer Mittel generieren die Schulen eigenständig. Das Ehrenamt ist die Basis der Auslandsschularbeit, verdeutlicht die Studie: Die Vorstandsmitglieder der Deutschen Auslandsschulen arbeiten durchschnittlich 1.200 Stunden im Jahr ehrenamtlich. Dies entspräche Arbeitskosten in Höhe von etwa 96.000 Euro pro Schule und 13,4 Millionen Euro für alle 140 Schulen.