Was man über den Floh wissen sollte! Die schlechte Nachricht: Flöhe sind lästig und können Krankheiten übertragen – Die gute Nachricht: Hund und Katze können vor Flohbefall geschützt werden

//Was man über den Floh wissen sollte! Die schlechte Nachricht: Flöhe sind lästig und können Krankheiten übertragen – Die gute Nachricht: Hund und Katze können vor Flohbefall geschützt werden

Was man über den Floh wissen sollte! Die schlechte Nachricht: Flöhe sind lästig und können Krankheiten übertragen – Die gute Nachricht: Hund und Katze können vor Flohbefall geschützt werden

gd.ots.mh – Wussten Sie, dass Flöhe das ganze Jahr über aktiv sind? Im Frühjahr und Sommer ist die Gefahr, sich einen Floh einzufangen, für Hund und Katze im Freien am größten. Im Winter fühlen sich Flöhe vor allem in beheizten Räumen wohl. Flohbefall ist übrigens kein Zeichen mangelnder Hygiene.

Wussten Sie, dass sich auf dem Körper von Hund und Katze nur die erwachsenen Flöhe aufhalten?

Diese legen dort ihre Eier, die später vom Tier abfallen. In der Umgebung – vor allem an Schlafplätzen oder in Teppichen, entwickeln sich Larven und Puppen und schließlich neue Flöhe. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den erwachsenen Floh, sondern auch dessen Nachkommenschaft zu bekämpfen. Nur so verhindert man eine explosionsartige Vermehrung. Flohweibchen können bis zu 40 Eier am Tag legen.

Wussten Sie, dass es Hunde gibt, die allergisch auf Flohspeichel reagieren und an der Flohspeicheldermatitis erkranken können? Bei den betroffenen Tieren kommt es dann zu extrem starken Juckreiz am ganzen Körper, zu Haarbruch, Papeln und entzündlichen Hautveränderungen mit Krusten. Eine nässende Dermatitis kann später nahezu den gesamten Körper in Mitleidenschaft ziehen.

Wussten Sie, dass Flöhe Erreger anderer Krankheiten übertragen? Sie können beispielsweise den Gurkenkernbandwurm oder den Erreger der Katzenkrankheit übertragen. In beiden Fällen können sich auch Menschen anstecken.

Wussten Sie, dass es Tiere mit unterschiedlich hohem Risiko für Flohbefall gibt?

- Tiere mit sehr geringem Risiko sind die, die kaum Zugang ins 
Freie oder keinen Kontakt zu anderen Artgenossen haben. Sollte 
sich dennoch einmal ein Floh einschleichen, reicht eine 
einmalige Behandlung mit einem Flohmittel in der Regel aus.
- Die überwiegende Zahl der Hunde und Katzen sind einem 
durchschnittlichen Risiko ausgesetzt. Sie kommen regelmäßig nach
draußen und treffen dort auch andere Tiere. Für diese Gruppe ist
es empfehlenswert, eine ganzjährige Flohprophylaxe 
durchzuführen. Auch Schlaf- und Liegeplätze sollten 
berücksichtigt werden.
- Tiere, die häufigen Kontakt zu anderen Hunden und Katzen haben, 
sind einem hohen, anhaltenden Risiko ausgesetzt. Das sind etwa 
Tiere in Tierheimen, in Haushalten mit mehreren Tieren oder 
Zuchttiere. Eine intensive, ganzjährige Flohbekämpfung und 
gründliche Umgebungsbehandlung ist hier ein Muss.
- Das größte gesundheitliche Risiko tragen Tiere mit 
nachgewiesener allergischer Reaktion auf Flohspeichel. Eine 
konsequente, lückenlose Flohprophylaxe ist für solche Tiere 
oberstes Gebot. Lebt ein Tier mit Flohspeichelallergie in einem 
Haushalt mit mehreren Tieren, sollten auch diese konsequent in 
die Maßnahmen einbezogen werden.

Wussten Sie, dass bei der Flohbehandlung häufig unwissentlich Fehler gemacht werden?

So werden zum Beispiel die Präparate nicht immer richtig angewendet bzw. die Abstände zwischen den Behandlungen sind zu lange. Auch werden nicht immer alle Tiere im Haushalt behandelt. Larven und Puppen werden nicht ausreichend berücksichtigt, so dass die Flohpopulation in der häuslichen Umgebung weiterwächst und zu neuem Befall führt. Die auf dem Markt befindlichen Flohpräparate unterscheiden sich. Wichtig ist es deshalb, sich in jedem Fall an die jeweiligen Anwendungsempfehlungen zu halten.

2018-08-29T12:27:12+00:00September 4th, 2018|Kategorien: Gesundheit & Soziales|